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Endurotouren im Susatal3. Teil: Monte JafferauNachdem auf der als leicht zu fahrend bezeichneten Assietta alles gut gelaufen ist wollten wir uns am nächsten Tag den im Denzel um einen Grad höher eingestuften Monte Jafferau vornehmen. Dann Mittags zurück ins Camp und Pause machen und am Nachmittag noch den Sommeiller mitnehmen. Aber es kam alles anders als geplant, oder ab hier der Start meiner Pechsträhne. Auffahrt zum Monte Jafferau:
Insgesamt wars doch deutlich steiler und mit mehr losem Geröll als auf der Assietta, insgesamt aber auch mit den großen Enduros mit viel Spaß machbar.
Nach ungefähr der halben Stecke stößt man auf einen ca. 1km langen unbeleuchteten Tunnel mit einem See in der Mitte. Kein Eis und das Wasser war auch nicht tief:
Kurz nach dem Tunnel hats mich dann erwischt und ich habe mir einen gut 8cm langen rostigen Nagel eingefahren. Wahrscheinlich der einzige Nagel der aus dem zweiten Weltkrieg noch übrig ist. Na, jedenfalls durften wir dann auf 2.600m Höhe das Hinterrad ausbauen. Ich hatte auch alles dabei, Flickzeug, Montierhebel, nur die Pumpe lag unten im Zelt. Also ich rauf auf Götzs Twin und zurück nach unten. Beim Tunnel traf ich dann eine Gruppe Italiener die sagten sie hätten CO2 Kartuschen dabei. Mit ihren Crossern konnten sie im Tunnel allerdings nichts sehen und ich sollte voraus fahren. Auf der anderen Seite hatte ich dann alle bis auf einen verloren. Während wir noch warteten wurden wir von einer Gruppe Reiseenduros aus Biberach eingeholt (eine 12er GS, eine Super-Tenere und eine Transalp). Der Transalper brachte dann auch die verlorenen Crosser mit. Und die Freunde aus BC hatten auch eine Pumpe dabei und wollten uns helfen. Die GS mit Gepäck voraus, ich hatte mit der RD03 ganz schön zu tun um dran zu bleiben... jedenfalls haben wir dann den Reifen geflickt (ich bin der links):
Danach gings dann hoch auf den Gipfel, wenn man genau schaut kann man die Gipfelbefestigung erkennen:
Die letzten Höhenmeter erfordern ein wenig Mut:
Ein Fahrfoto von mir wollte ich auch haben:
Für die Abfahrt wählten wir eine Alternativroute die dann in Signols endete und recht steil und ausgewaschen war. Nach einer langen Mittagspause im Camp schob ich die TA vom Parkplatz und wunderte mich warum mir das so schwer viel: der Hinterreifen war schon wieder platt. Da der Campingplatz mehr einem Fahrerlager ähnelt war es kein Problem einen Montageständer und einen Ersatzschlauch aufzutreiben. Beim ersten Einbau hab ich wohl gemurxt und den Schlauch mit den Montierhebeln gequetscht, also alles wieder runter und wieder flicken. Der Sommeiller war damit dann gelaufen. |
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