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Maira Stura & Varaita Maira Kammstraße, Colle Sommeiller3. Tag:Der Plan für heute: Zuerst die Varaita-Maira Kammstraße, dann ein
Stückchen zurück, nach Elva abfahren und einen Quereinstieg zur Maira-Stura
Straße suchen, und die dann in der anderen Richtung zurück. Da die Stelle denkbar ungeeignet für eine größere Bastelaktion war haben wir die Kiste umgedreht und sind zu einem Stattel zurückgerollt. Dort erstmal einen Funkentest gemacht: beide Zylinder haben Zündfunken.
Nach ein paar Minuten Ratlosigkeit kam mir dann noch die Idee mal
die Benzinpumpe zu checken, und siehe da, die lief nicht. Also Benzinschläuche
kurzgeschlossen und dann halt ohne Pumpe weiter. In der Zwischenzeit
tauchete noch eine italienische Familie vom Pilzesuchen auf und verköstigte
uns mit selbstgemachter Salami.
Vorallem Götz mit der serienmäßigen AT hatte noch mehr zu kämpfen. Anfahren nach einer kurzen Pause war ein echtes Glücksspiel.
Dafür wird man durch ein herrliches Panoram über den Wolken entschädigt:
Das letzte Drittel nach dem Colle di Sampyere wiederum ist der reine Genuß, man kanns richtig fliegen lassen. Bei den Ruinen eines Forts am Colle di Biocca war dann allerdings Schluss. Weiter gehts nur noch zu Fuß oder mit was kleinem, leichten, dann aber illegal.
Diese letzten paar Kilometer sind wir nach einer ausgiebigen Brotzeit auch wieder zurück zum Colle di Sampyere, und eine geteerte Passstraße nach Elva abgefahren. Die SP355 von Elva nach Stroppo ist ein Highlight italienischer Straßenbaukunst. Mitten in den Fels eines schmalen Tals gesprengt besteht sie ausschließlich aus Kurven. Dieser Teil wäre auch mit einem Straßenmopped machbar und sehr empfehlenswert. Den Quereinstieg zur Maira-Stura haben wir auch gefunden, mussten dabei aber ein Durchfahrt-Verboten-Schild übersehen (in der Gegend von Preit, die Überquerung des Passo di Gardetta ist angeblich nur noch mit Trail oder Mountainbike möglich, wir haben es nicht ausprobiert). Daher hier keine deutlichere Beschreibung ;-). Da wir aber nach dem 01.10. unterwegs waren war auch niemand da den wir hätten stören können. Der Endpunkt der Maira-Varaita-Straße ist am Refugio di Gardetta, das leider so spät im Jahr schon geschlossen hatte. Die Stecke an sich ist der reine Genuß: feiner Schotter bis Kies, nicht zu locker und nicht zu griffig, stellenweise ein bisschen lehmig. Nach der Tortour auf der Varaita kam und das jetzt wie ein Spaziergang vor.
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